29.10.2012 Tageszusammenfassung 3. kollektive Intelligenz Eventwoche

 

Highlights des Tages

Open Innovation herausragende Anwendung der kollektiven Intelligenz

Schon in den Vorbereitungen wurde nicht mehr der Bestand der These diskutiert sondern mehr darüber gesprochen, wie sich diese Methoden noch stärker verbreiten lässt. Welche Ausprägungen die Innovationen einnehmen? Heute setzte sich diese Diskussion fort. Referenten, Teilnehmer und Gäste haben die Erwartung, dass erhebliche Veränderungen in der Gesellschaft sowie in allen wirtschaftlichen Bereichen eintreten. Größten Nutzen sehen alle in der Lösung vieler gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Probleme. Schneller, besser und effektiver sind drei Merkmale, die überwiegend genannt werden. Aber auch wurde schon heute deutlich, dass noch sehr viele Optionen zur Steigerung der Möglichkeiten und Effekte möglich sind. Wir werden weiter darüber berichten.

Open Innovation zentraler Bestandteil der unternehmerischen Produktentwicklungsprozesse

Herr Hildebrandt hat einen kurzen Abriss der Entwicklung von Open Innovation gegeben. Es erklärte, dass diese Methoden sich schon vor knapp 20 Jahren entwickelt haben. Der Motor der Entwicklung war das Internet. Auch diese 3. kollektive Intelligenz Eventwoche ist nur durch das Internet möglich. Teilnehmer, Referenten, Organisatoren und Mitarbeiter sind in Europa verteilt und doch auf dem Blog verbunden. Daraus lassen sich viele Parallelen zur Entwicklung von Open Innovation ziehen.

9 Stunden Programm pro Tag

Neu im Programm ist ab Dienstag die OPEN-NEWS UM 12:00. In einer Stunde wird Frau Heilmeyer auf der OPEN-NEWS Plattform über die kollektive Intelligenz Eventwoche, den Themen, den Referenten und die neuen Ideen berichten. Auch die Lounge wurde heute schon zum Chatten außerhalb der Themen verwendet. Der virtuelle Raum zum Treffen, Relaxen und Informieren – eben eine Lounge. Morgens ein Chat und Nachmittags 2 Chats , alle basieren auf den Präsentationen der Referenten. Nur den Kaffee müssen Sie noch selber kochen, für alles Andere ist gesorgt.

Interdisziplinäres und heterogenes Denken der Ideengeber unabdingbare Voraussetzung für Open Innovation

Klaus Kofler sieht Open Innovation als eine grundlegende Methode die Probleme der Zukunft, gesellschaftlich als auch wirtschaftlich, zu lösen. Um Open Innovation erfolgreich einzusetzen, bedarf es einer gewissen Form des Umgangs mit Nichtwissen und Nichtordnung. Im Chat hat er seine Gedanken verstärkt. Hier ein Auszug aus dem Chat:

Klaus Kofler 29. Oktober 2012 – 14:26
durch “wissen” werden wir sicher …

Klaus Kofler 29. Oktober 2012 – 14:26
wir glauben dadurch gewissheit zu haben …

Klaus Kofler 29. Oktober 2012 – 14:27
wenn wir aber wirklich lösungen suchen wollen, deren probleme wir heute noch gar nicht genau kennen …

Klaus Kofler 29. Oktober 2012 – 14:28
unterbindet unser gespeichertes wissen die chance zu selbstaktualisierung

Klaus Kofler 29. Oktober 2012 – 14:28
nur dadurch

Klaus Kofler 29. Oktober 2012 – 14:28
schaffen wir etwas indem auch etwas neues entstehen kann

Wolfhart Hildebrandt 29. Oktober 2012 – 14:29
abseits der bekannten Erfahrungs- und Denkmuster?

Wir empfehlen die Chats nachzulesen.

Internes Crowdsourcing ungenutztes Innovations-Potenzial der Unternehmen

Die Erschließung der kollektiven Intelligenz durch Crowdsourcing ist in den letzten Jahren zu einem üblichen Verfahren der Innovationsentwicklung für Unternehmen geworden. Diese Erfahrung hat Herr Dr. Reinhard Willfort-Zitz an einem Beispiel begründet. So schrieb er:

Reinhard Willfort 29. Oktober 2012 – 16:07
Crowdsourcing wird stark mit dem Outsourcing des Ideenmanagements verbunden. Wir sehen aber in großen Unternehmen hohen Bedarf intern aktiv zu werden und Köpfe zu vernetzen.

Einige Sätze später führte er aus:

Reinhard Willfort 29. Oktober 2012 – 16:26
Die Kommunikationskultur des Web2.0 findet man heute bei jungen MA am Arbeitsplatz wider. Das ist eine Chance für eine neue Form der Kommunikation in Netzwerken.

Aber wie es immer so ist, diese Sätze sind aus dem Zusammenhang entnommen worden. Besser ist, lesen Sie den Chat des Referenten nach, es lohnt sich.

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